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Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

LIS über das Gütemerkmal "ökonomische Qualität" für Verschleissteile

Wenn die bestellten und in allen technischen Belangen kontrollierten Verschleißteile das Lager der LIS verlassen, beginnt der vom Besteller oder Baumaschinenbetreiber zu verantwortende Teil ihrer „ökonomischen Qualität“.

LIS über das Gütemerkmal Nach Michael Linser, Geschäftsführer der in St. Augustin ansässigen Linser Industrie Service GmbH, darf man auf dem Gebiet der Verschleißteile für Baumaschinen die für die Baukosten wichtige Beurteilung von Ersatzteilen nicht nur anhand der „Technischen Qualität“ dieser Teile vornehmen, sondern muss man dabei auch die vielfältigen Einflüsse aus dem Baumaschineneinsatz berücksichtigen!
„Im Zusammenhang mit Garantie und Gewährleistung seitens der Lieferanten von Baumaschinen und deren Ersatzteile standen bislang für den Baumaschinenbetreiber nur einzelne exakt messbare Qualitätsmerkmale im Mittelpunkt der Betrachtung. Allerdings gibt es stets ein großes Bündel an Maschinenelementen und Baugruppen, die wegen ihrer Auslegung und Beanspruchung niemals oder eben nur sehr selten schadhaft werden, ausfallen und ersetzt werden müssen. Anders bei jenen Maschinenbaugruppen, die im Baueinsatz bestimmungsgemäß abgenutzt werden, ihre Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit verlieren und danach entweder komplett oder partiell durch spezielle Neuteile ersetzt werden müssen. Zu dieser Bauteilfamilie gehören besonders die Verschleißteile von Grabgefäßen sowie der Stahlketten- und Gummibandlaufwerke von Erd- und Straßenbaumaschinen. Besonders im Bereich der Stahlkettenlaufwerke sehr schwere und teure Baugruppen, die mit ihren einsatzbedingt zwar unterschiedlichen aber
grundsätzlich stets sehr stark begrenzten Nutzungsdauern bereits einen bemerkenswerten Einfluss auf die Betriebskosten der jeweiligen Baumaschine und damit in der Folge auch auf die spezifischen Baukosten haben. Im Bereich der Zähne, Messer und Schneiden der Grabgefäße kommt hinzu, dass diese Teile abnutzungsbedingt auch noch ihre Funktionsfähigkeit und Funktionssicherheit verlieren, wodurch sich auch die Bauleistung der entsprechenden Baumaschine zunehmend verringert. Aus diesen Gründen ist es für erfolgreiche Bauunternehmer schon immer ein Anliegen, diese abgenutzten Verschleißteile rechtzeitig und kostengünstig zu ersetzen. Dabei wurden und werden sie schon seit Jahrzehnten von entsprechenden Spezialfirmen unterstützt, die zunächst nur als reine Ersatzteilhersteller, bald aber auch als Erstausrüstungslieferanten der Baumaschinenhersteller aktiv wurden.
In der Regel sind die Ersatzteile der Verschleißteilspezialisten vor allem durch deren wirtschaftlichere Großserienfertigung sehr kostengünstig. Dabei wird jedoch seitens der Baumaschinenbetreiber vorausgesetzt, dass alle aus dieser Spezialquelle bezogenen Ersatzteile in allen wesentlichen Aspekten den Teilen und Baugruppen der Erstausrüstung entsprechen. Im Bereich der Ver-schleißteile für Laufwerke und Ausrüstungen von Erdbewegungsmaschinen waren das zum Beispiel „Maßhaltigkeit der Roh- und Fertigteile“, „Materialeigenschaften“, „Vergütungsfestigkeit“, „Oberflächenhärte“, „Einhärtetiefe“ und „Rissfreiheit“. Im Baumaschineneinsatz kommen sie zwar gemeinsam zur Wirkung, sind aber dort nur ein kleiner Teil, der letztlich die „Ökonomische Qualität“ der betrachteten Produkte ausmachenden Einflüsse. Denn in diese „Ökonomische Qualität“ gehen ja auch noch die wechselnden Randbedingungen der Bauaufträge und der Betriebsbedingungen des damit derartig ausgerüsteten Bauunternehmers ein. Die „Ökonomische Qualität“ eines Baumaschinenelementes, einer Baugruppe wird also auch von der Art und Intensität seiner/ihrer Behandlung und seines/ihres Einsatzes bestimmt. Sie ist somit auch die einzige Größe, mit der das summierte qualitative Verhalten eines derartigen Teiles mit einem Geldwert in eine Einsatzkalkulation eingebracht werden kann.“
Michael Linser, Geschäftsführer der LIS, weiter:
„Wir als Lieferanten von Verschleißteilen für Erdbaumaschinen sorgen mit unseren Produktionsstätten zunächst dafür, dass die jeweiligen Bauteile und Baugruppen in ihren funktionalen Abmessungen und Formen an die größenmäßig zugeordneten Maschinen des Marktes passen, dass sie dort den maschinenseitig vorgegebenen Bauräumen und in den Anschlussmaßen entsprechen. Das gilt aber schon nicht mehr, wenn es um die Materialauswahl und deren Wärmebehandlung geht. Hier arbeiten wir in der Regel mit höheren Maßstäben, da wir mit unseren Produktgruppen stets das gesamte Beanspruchungsspektrum des internatio-nalen Marktes berücksichtigen müssen. Dennoch konnten wir uns in den Gesprächen mit unseren Kunden bislang nur auf die Einhaltung bestimmter Maße und Materialwerte im Vergleich mit den zu ersetzenden Ursprungsteilen beziehen, eine für den Erdbauprozess wichtige wertmäßige Beurteilung dieser Präzision in Form einer „Ökonomischen Qualität“ war aber kaum möglich. Das hat bei uns zu der Überlegung geführt, dass wir bislang mit unserer „Technischen Qualität“ nur einen kleinen Teil der „Ökonomischen Qualität“ beeinflussen, während der in der Verantwortung des Baumaschinenbetreibers liegende Anteil unberücksichtigt blieb. Bei ihm liegen u.a. folgende Einflussgrößen auf die Nutzungsdauer (Lebensdauer) der zu betrachtenden Baugruppen:
O Regelmäßige Baugruppenpflege und -kontrolle und fachgerechte Reaktion auf dabei an den Teilen festgestellte Schwachstellen oder Schäden.
O Fehlerfreie Bestellung und rechtzeitige Bereitstellung der zu wechselnden Bauteile und Baugruppen.
O Vorschriftsmäßiger bzw. technisch fehlerfreier Aus- und Einbau der zu wechselnden Bauteile und Baugruppen.
O Operative Qualifikation und Erfahrung der Maschinenführer.
O Betriebszeitanteile eventuell unterschiedlich qualifizierter Maschinenführer.
O Fahrzeitanteil und Anteil der stationären Arbeit an der gesamten Einsatzzeit der Baumaschine.
O Schwere des Baumaschineneinsatzes (z.B. Lagerungsdichte und Lösbarkeit des Erdstoffes) im Vergleich mit Normalbedingungen.
O Spezifische Verschleißintensität des abzugrabenden oder anders zu bewegenden Erdstoffes.
O Während des Einsatzzeitraumes durchschnittlich herrschende Witterungsbedingungen (Temperatur und Feuchte).
Das läuft zwar auf eine Langzeitbetrachtung, -analyse und –bewertung eines komplexen Einsatzspektrums und einen Vergleich mit einer erfahrungsgemäß normalen Maschinenbeanspruchung hinaus, liefert aber den einzigen Maßstab, um danach einen wesentlichen Anteil der Maschinenkosten an den spezifischen Baukosten in der Angebotskalkulation eines potenziellen Bauauftrages weitgehend richtig zu erfassen!“

geschrieben von Prof.Dipl-Ing. Gernot Kotte am 06.02.2012 um 13:54 Uhr.


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