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Artikel aus der Bauwirtschaft

Aktuelles

BAUMA 2010 in voller Vorbereitung

• Aktuell erfreuliche Anmeldesituation für die Weltleitmesse bauma 2010
• Staatliche Konjunkturprogramme in Europa zielen auf Stabilisierung der Bauwirtschaft

Die Vorbereitungen für die nächste bauma 2010, 29. Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, laufen ausgesprochen erfreulich an. Im Rahmen der Anmeldephase für Aussteller werden bis zum Fristablauf am 31. März 2009 weiterhin zahlreiche Anmeldungen von Ausstellern aus der ganzen Welt erwartet. „Die aktuelle Rückmeldung auf Ausstellerseite ist sehr gut und durchaus vergleichbar mit der Anmeldesituation zur Rekordveranstaltung im Jahre 2007“, so die aktuelle Zwischenbilanz von Projektleiter Georg Moller.

Rund 540.000 Quadratmeter Hallen- und Freigeländefläche stehen auf dem Messegelände der Messe München für die bauma zur Verfügung. Bei der Vorveranstaltung war diese Fläche mit 3002 Ausstellern aus 49 Ländern restlos ausgebucht.
Über eine halbe Million Besucher kam auf die größte Fachmesse der Welt, wobei der Anteil der Fachbesucher von außerhalb Deutschlands mit insgesamt rund 155.000 höher war als jemals zuvor: Mehr als 123.000 Besucher wurden aus europäischen Ländern gezählt, rund 11.000 kamen aus Nord- und Südamerika und mehr als 16.000 Besucher reisten aus dem asiatischen Raum nach München an. Außerdem waren über 3.000 Fachbesucher aus Afrika und rund 2.000 aus Australien und Ozeanien vertreten.
Mit dem hohen Anteil an präsentierten Innovationen auf Ausstellerseite und der unvergleichlichen Breite und Tiefe der Produktsortimente setzte die Messe 2007 damit einen neuen Maßstab, der für die Veranstalter wieder die Messlatte für die Vorbereitung der kommenden bauma ist.
Als internationale Leitmesse wird die bauma, die vom 19. bis 25. April 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfinden wird, wieder der Branchenindikator für Bauaktivitäten und Entwicklungen der Branche weltweit sein.

Denn trotz der aktuellen Konjunkturprognosen und insbesondere der baukonjunkturellen Schwäche in den Industrienationen wird für das weltweite Bauvolumen im laufenden Jahr ein Zuwachs von 1,5 Prozent prognostiziert. Vor allem in den Schwellenländern Brasilien, China, Indien und Russland, deren addiertes Bauvolumen etwa dreimal so groß ist wie der deutsche Markt, werden auch 2009 Wachstumsraten zwischen drei und neun Prozent erwartet.

Außerdem haben die meisten europäischen Länder zur Stabilisierung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt zwischenzeitlich Konjunkturprogramme beschlossen, von denen jeweils ein erheblicher Teil auf Baumaßnahmen ausgerichtet ist.

In Deutschland beschloss die Bundesregierung im Rahmen der beiden Konjunkturprogramme öffentliche Infrastrukturinvestitionen und stockte die Mittel für Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die in Baumaßnahmen fließen, deutlich auf. Insgesamt dürften dadurch sowohl 2009 als auch 2010 die Bauinvestitionen um jeweils zehn Milliarden Euro ausgeweitet werden. Durch diese Maßnahmen sollten die krisenbedingten Rückgänge im Wirtschaftsbau und im Wohnungsbau nahezu kompensiert werden.

In Spanien legte die Regierung im April und im August 2008 ebenfalls zwei Konjunkturprogramme mit einem Volumen von insgesamt 38 Milliarden Euro auf. Neben Steuererleichterungen beinhalten die Programme vor allem eine deutliche Ausweitung der öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur sowie die Förderung des Wohnungsbaus.

In Frankreich wurde Ende 2008 ein Konjunkturprogramm im Umfang von rund 26 Milliarden Euro vorgelegt. Davon sollen unter anderem zehn Milliarden Euro für öffentliche Investitionen verwendet werden, davon etwa vier Milliarden Euro für die Infrastruktur. Weitere zwei Milliarden Euro sollen 2009 und 2010 in den Wohnungsbau fließen, vor allem zur Errichtung von 70.000 zusätzlichen Sozialwohnungen. Auch die größtenteils staatlichen Versorgungsbetriebe sollen bereits 2009 über vier Milliarden Euro in die Erneuerung und Modernisierung ihrer Netze investieren.

Die italienische Regierung kündigte an, 2009 und 2010 rund 80 Milliarden Euro zur Belebung der Konjunktur bereitzustellen. Davon sollen 16 Milliarden Euro in den Ausbau der Infrastruktur fließen, unter anderem in den Autobahnbau. Zusätzlich soll es direkte Zahlungen für private Bauherren im Wohnungsbau geben.

In Großbritannien wurde ein Konjunkturpaket im Umfang von etwa 24 Milliarden Euro beschlossen. Etwa 3,5 Milliarden Euro entfallen dabei auf Investitionen in Straßen, den Wohnungsbau und Schulen.

In den Niederlanden plant die Regierung ein Konjunkturprogramm im Volumen von sechs Milliarden Euro. Bestandteile sind zum Beispiel die schnellere Umsetzung und Ausweitung von öffentlichen Bauprojekten und Infrastrukturmaßnahmen.

Es ist zu erwarten, dass die eingeleiteten und geplanten, staatlichen Maßnahmen dazu beitragen, nicht nur der Gesamtwirtschaft, sondern auch dem Bausektor in den Jahren 2009 und 2010 Impulse zu geben. Greifen die Maßnahmen wie von den Regierungen beabsichtigt, bestehen gute Chancen, dass die Bauproduktion in Europa 2009 auf dem Vorjahresniveau gehalten werden kann.

geschrieben am 05.02.2009 um 10:38 Uhr.


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