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Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

Merlo Multifarmer mit Triplexsystem für Ga-La-Bau und Kommunalbereiche

MAUCH, der in Österreich Merlo-Teleskopmaschinen vertreibt, hat jetzt einen Merlo-Multifarmer 30.9 TOP² mit Ausrüstungen aus dem „Spearhead-Programm“ des dänischen Herstellers „Green-Tec A/S“ zu einem Triplexsystem aufgerüstet.

Merlo Multifarmer mit Triplexsystem für Ga-La-Bau und KommunalbereicheMerlo hat von Anfang seine Teleskopmaschinen als schnell umrüstbare Ausrüstungsträger konzipiert. Seine Maschinen waren und sind daher stets die Zentralbaugruppen vielfältiger Systembaumaschinen. Erfüllen die Tragfähigkeitswerte sowie die Reichweiten und Reichhöhen die Randbedingungen der verfügbaren Ausrüstungen, lässt sich jede Merlo-Teleskopmaschine innerhalb weniger Minuten in eine völlig andere Hochleistungsmaschine verwandelt. Für den Betreiber ein mehrfacher Vorteil:
* Er muss lediglich die Anschaffung einer einzigen Teleskopmaschine finanzieren.
* Der Park an unterschiedlichen Ausrüstungen kann nach Bedarf durch Kauf oder Miete zu vergleichsweise geringen Kosten erweitert werden.
* Investitionen für Einzweckmaschinen werden gespart.
* Durch standardisierte Anschlüsse lassen sich bereits im Unternehmen für eine Teleskopmaschine verfügbare Ausrüstungen auch für weitere Teleskopmaschinen verwenden.
* Durch die schnelle Umrüstmöglichkeit erreicht man eine wesentlich höhere Maschinenausnutzung und damit geringe Maschinen-Fixkosten.
* Nicht zuletzt können mit vergleichsweise geringen Anschaffungskosten bislang manuell ausgeführte Arbeiten mechanisiert und höhere Produktionswerte erreicht werden.
Verständlich, dass sich besonders Unternehmen aus dem GALABAU, der Landwirtschaft und dem Kommunalbereich für diese vorteilhaften Maschinen interessieren! Alles Arbeitsgebiete, in denen es auf schnell und häufig gewechselte Spezialausrüstungen ankommt, andererseits aber auch laufend neue Ausrüstungen entwickelt werden. Das macht Merlo größtenteils in seiner eigenen Gruppe bei TRE EMME, akzeptiert aber auch objektiv von speziellen Ausrüstungsherstellern erarbeitete Neuentwicklungen! Die hohe Tragfähigkeit und Antriebsleistung der Merlo-Teleskopmaschinen macht es sogar möglich, sie synchron mit mehreren Ausrüstungen zu betreiben und ihre Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern. Wegen seiner serienmäßigen Dreipunktaufhängung am Maschinenheck ist der Merlo-Multifarmer, den es als Kombination von Teleskopmaschine und Ackerschlepper in der Typenreihe 27.8; 29.6; 30.6 und 30.9 gibt, dafür besonders geeignet.
Jetzt hat MAUCH, der in Österreich Merlo-Teleskop-maschinen vertreibt, einen Multifarmer 30.9 TOP² mit Ausrüstungen aus dem „Spearhead-Programm“ des dänischen Herstellers „Green-Tec A/S“ zu einem Triplexsystem aufgerüstet.
An der Dreipunktaufhängung am Heck des 6650 kg schweren und maximal 3000 kg tragenden Multifarmers wurde als Ausleger- und Böschungsmäher eine TWIGA 6000-Kinematik mit einem Schlegelkopf angebaut. Eine sehr komplexe Ausrüstung, die ohne Teleskopausleger aber in der Bauvariante mit einer Arbeitsbreite von 1500 mm immerhin 1390 kg wiegt.
Die 220 kg wiegende und mit vier Sägescheiben bestückte LRS Kreissäge 2001, die eine Arbeitsbreite von 2000 mm besitzt, Astwerk bis 150 mm durchtrennt und mit bis zu 5 km/h arbeiten kann, wurde mit eigenem Seitenausleger vom Teleskopausleger des Multifarmers getragen und bewegt. Zu ihrer Befestigung an der Schnellwechseleinrichtung des Multifarmers wurde das nach beiden Seiten schwenkbares Auslegersystem TWIGA HXF 3300 eingesetzt, das 225 kg wiegt und in sich eine Reichweite von 2450 mm besitzt.
Am Bug wurde der Multifarmer 30.9 TOP² mit dem Trident Heavy Duty Schlegelmulcher 2500 bestückt. Das ist eine 810 kg wiegende Ausrüstung mit einer Arbeitsbreite von 2500 mm. Sie besitzt 60 Schlegel und arbeitet mit 2350 1/min exakt in der Fahrspur der Teleskopmaschine. Die Schnitthöhe ist über Stützräder stufenlos bis auf 170 mm einstellbar.
Ein derartig vielseitig arbeitendes Triplexsystems kann nur wirtschaftlich arbeiten, wenn der Teleskopmaschinenfahrer nicht nur alle herkömmlichen Maschinenbewegungen, sondern auch alle Ausrüstungen aus seiner Fahrerkabine steuern kann und in diesen Handhabungen entsprechend geübt ist. Es hängt allerdings auch von den Einsatzbedingungen ab, mit wie viel und welchen Ausrüstungen gleichzeitig gearbeitet werden kann und wird. Allgemein wird es schon als Vorteil angesehen, auf kompliziert gestalteten Arbeitsflächen die verschiedenen Ausrüstungen nahezu ohne Arbeitsunterbrechungen in beliebiger Reihenfolge einsetzen zu können.
Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass alle diese Anbauausrüstungen kinematisch so gestaltet sind, dass sie sich zu Transportfahrten der Teleskopmaschine auf öffentlichen Straßen vorschriftsmäßig einklappen lassen.

geschrieben von Prof. Dipl-Ing. Gernot Kotte am 05.10.2011 um 15:42 Uhr.


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