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Artikel aus der Bauwirtschaft

Aktuelles

Der Schrottplatz lebt

Der hydraulische Vorzerkleinerer Arjes VZ 950 DK macht selbst mit Autokarosserien und sperrigem Metallschrott kurzen Prozess. Seine speziell für hartnäckige Materialien entworfenen Werkzeugwellen verschlingen alles, was man ihnen vorwirft. (Fotos: Arjes)

Der Schrottplatz lebtInteraktion von Zerkleinerung und Separation

Mit etwa 80 Prozent bilden die Metalle im Periodensystem aller chemischen Elemente den Löwenanteil aller atomaren Grundsubstanzen. Gemeinsam sind ihnen ihre elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Duktilität. Außerdem verbindet sie die hervorragende Wiederverwertbarkeit, sofern die sortenreine Trennung technisch beherrscht wird, um die nachfolgende erneute Verwendung sauber vorzubereiten. Wie das im Falle von Altautos gelingt, werden die Unternehmen Arjes und Günther envirotech auf dem „mobilen Schrott- und Metallplatz“ der recycling aktiv vom 5. bis 7. September 2013 lebendig demonstrieren.

Das dynamische Messeformat der recycling aktiv bietet mit dem Special-Event „Der mobile Schrott- und Metallplatz“ auf einer Fläche von 1.500 m² eine einzigartige Sonderschau inmitten des Messegeschehens. Gezeigt werden dabei neue und effektive Lösungen des Schrott- und Metallrecyclings in typischen Arbeitsabläufen.
Schon jetzt steht fest, dass das Zusammenspiel eines kettenmobilen Arjes Vorzerkleinerers VZ 950 für gehobene Anforderungen und eines Spiralwellenseparators SPLITTER von Günther envirotech inmitten des Geschehens ein besonderer Anziehungspunkt sein wird. Schließlich shreddert der gigantisch kraftvolle VZ 950 komplette Autowracks. Ein Überbandmagnet am Austragsband befördert alle Eisenmetallanteile anschließend direkt auf den nachgeschalteten Spiralwellenseparator SPLITTER Track. Sämtliche anderen stofflichen Anteile werden zur Seite ausgetragen. Am Ende unterscheiden sich dann der ausgediente Suzuki des Försters und der alte BMW für das gehobene Management kaum noch. Was von beiden bleibt sind Eisenmetalle und eine Fraktion aus Nichteisenmetallen, Kunststoffen und ein paar wenigen Störstoffen.

Zusammenspiel von weißem Hai und Krokodil
Wenn andere Arjes-Zerkleinerer für weniger widerstandsfähige Stoffgruppen Raptor heißen, dann hätte der 522 kW-starke nüchtern VZ 950 benannte Vorzerkleinerer mindestens den Titel „weißer Hai“ verdient, denn sein patentiertes Zweiwellensystem mit T-Messer-Profil schneidet mit Leichtigkeit durch wirklich jedes Material. Schrott, Autokarossen, Motorblöcke, Wurzelstöcke und vieles mehr wird aus dem zweiseitig kippbaren 12 m³-Trichter mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit eingezogen. Stockt der Prozess, reversieren die Wellen kurz rückwärts und holen dabei zum nächsten kräftigen Biss aus. Keine Minute und das Altauto ist fraktioniert. Für die Fe-Metallfraktion schlägt nun die Stunde der zusätzlichen Separation. Effizienz ist schließlich alles, und eine Fraktion bis 220 mm mm Kantenlänge ist am besten geeignet das Containervolumen für den Transport zur Weiterverarbeitung optimal zu nutzen. Während das SPLITTER-Sieb (oder besser: dessen genau einstellbarer Wellen-Durchgang) genau diese Vorgabe erfüllt, verlangt der Überlauf nach einer Zweitbehandlung und wird per Rückführband erneut in den Trichter des VZ 950 aufgegeben, um am Ende die optimale Stückgröße zu erreichen. Die Spiralwellen des SPLITTER lassen mit ihrer Rotation wie ein Krokodil beim Überwältigen seiner Beute keine Kompromisse in der Separation zu. Lange, schmale Teile werden in Drehrichtung der Wellen ausgetragen, während dickere, kubische Teile den Separator über frei auslaufende Wellen verlassen.
Beobachter des Zusammenspiels werden nicht umhinkommen, dem Zusammenspiel dieser „Raubtierkombination“ pro Recycling einen sehr nachhaltigen Nutzen und eine hohe Faszination zu bescheinigen.

Verschiedene Ausführungen für verschiedene Anforderungen
Sowohl der Arjes VZ 950 wie auch der SPLITTER von Günther envirotech stehen den Marktanwendern aus der Recyclingwirtschaft in verschiedenen Ausführungen und Mobilitätsgraden zur Verfügung. Auf der recycling aktiv wird der Zerkleinerer in der 45 t-Version auf Raupenfahrwerk gezeigt. In seiner stationären Version bringt er 39 t auf die Waage. Dank seines modularen Aufbaus bleibt der Zerkleinerer auch bei der Wartung stets im Zeit- und Kostenminimum und gilt bei Betreibern als eine extrem leistungsstarke, effiziente und zuverlässige Recyclingmaschine.
Beim SPLITTER fällt auf, dass Innovationen wie diese, die von Beginn an mit konzeptioneller Reife einhergehen, sofort und konsequent Markterfolge einfahren. Anwender bescheinigen ihm eine große Zukunft in zahlreichen Einsatzsegmenten. Dank des Baukastensystems kann der SPLITTER ohne viel Aufwand in vier Systemvarianten mit individuellen Anpassungen und in unterschiedlichsten Mobilitätsvarianten angeboten werden. Auf der recycling aktiv wird er in der Track-Version gezeigt, da diese speziell im Schrotteinsatz die bevorzugte Variante darstellt.
Das Zusammenspiel beider beschriebener Maschinen wurde erst jüngst erprobt und war direkt derart erfolgversprechend, dass sich die Unternehmen spontan entschlossen, ihre hervorragende Kompatibilität auch vor großem Publikum zu zeigen. Einen kleinen Vorgeschmack auf diesen Auftritt können sich Interessenten bereits jetzt verschaffen. Beide Hersteller haben auf ihren Internetseiten (www.arjes.de und www.envirotech.de) unter anderem aussagekräftige Videos ihrer Anlageneinsätze bereitgestellt.
Auch wenn das Spezialistendoppel auf dem mobilen Schrott- und Metallplatz noch reichlich kompetente Konkurrenz bekommen wird, ist jetzt schon klar, dass diese Gemeinschaftsdemonstration zu den bemerkenswertesten Highlights der Messe zählen wird.

geschrieben von Geoplan GmbH am 30.10.2012 um 08:51 Uhr.


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