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Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

Gründe für den erfolgreichen Vormarsch von Teleskopmaschinen

Auf Bauhöfen und in Industriebetrieben sind die schnellen, wendigen sowie weit und hoch reichenden Merlo-Teleskopmaschinen mittlerweile nahezu unentbehrliche Schlüsselmaschinen im Materialumschlag und in der Materiallagerung.

Gründe für den erfolgreichen Vormarsch von TeleskopmaschinenIn allen Wirtschaftsbereichen wird produziert, gelagert, umgeschlagen und transportiert. Diese vielfältigen Prozesse sachlich, zeitlich und dauerhaft aufeinander abzustimmen, ist eine umfangreiche logistische Herausforderung, die heute nur noch mit flexiblen und verkettbaren Maschinensystemen erfüllt werden kann. Seit mehr als 20 Jahren spielen auf diesem Sektor Merlo-Teleskopmaschinen eine große Rolle, da sie sich neben mehreren Basisvorteilen als Träger vielfältiger und schnell wechselbarer Ausrüstungen auch kurzfristig an sich ändernde Einsatzbedingungen anpassen lassen.

Henrich Clewing, Geschäftsführer der Merlo Deutschland GmbH in Bremen, kommentiert die aktuell deutlich weiter steigende Nachfrage nach Teleskopmaschinen wie folgt: Wie einst die Laderaupen von den Radlern neben ihren Erdbauaufgaben als Umschlag- und Kurzstrecken-Transportmaschinen abgelöst worden sind, werden schon seit Jahren die Radlader auf den Bauhöfen und Baustellen mehr und mehr durch die umfassend wesentlich vorteilhafteren Teleskopmaschinen abgelöst. Dieser Prozess vollzieht sich auch in der Landwirtschaft, in der stationären Industrie und in den vielfältig strukturierten Kommunalbereichen. Außerdem sind die weit und hoch reichenden Merlo-Teleskopmaschinen auch immer häufiger als Trägersysteme für eine Vielzahl von Hubarbeitsbühnen im Einsatz. Die Gründe dafür findet man in den vielen maschinenspezifischen Vorteilen der Teleskopmaschinen:
Sie sind als Dauerarbeitsplätze eingerichtet, haben deshalb grundsätzlich eine mühelos erreichbar Großraumkabine, die gut belüftet oder auf Wunsch auch klimatisiert werden kann, ROPS-FOPS-Qualität, einen hohen Sitzkomfort und ergonomisch angeordnete Bedienhebel besitzt und eine optimale Rundumsicht ermöglicht. Merlo, der seine Maschinen in Deutschland von Bremen aus vertreibt, produziert mittlerweile über 70 verschiedene Teleskopmaschinentypen, so dass jeder Käufer die Möglichkeit hat, seine Maschinen bei ihrer Anschaffung exakt auf die in seinem Unternehmen zu bewegenden Lasten und Gebindegrößen abzustimmen. Die maximalen Tragfähigkeitswerte unserer Teleskopmaschinen reichen bis über 10.000 kg hinaus und sind für jede Maschine im ersten Zahlenwert der Typenbezeichnung zu erkennen. Sie können in ihren verschiedenen Tragfähigkeitsklassen den Einsatzbedingungen der Betreiber entsprechend mit unterschiedlich langen Teleskophubarmen ausgewählt werden.
PANORAMIC-Teleskopmaschinen mit maximalen Hubhöhen von mehr als 10 m werden zur Standstabilisierung mit Bugstützpratzen ausgestattet. ROTO-Maschinen besitzen am Unterwagen serienmäßig Bug- und Heckstützpratzen. Mit den in verschiedenen Längen wählbaren Teleskophubarmen unserer Maschinen werden über das gesamte Maschinenprogramm hinweg maximale Reichweiten über 20 m und Arbeitshöhnen über 30 m möglich, so dass von ihnen alle Langstreckentransportfahrzeuge von einer Seite oder von oben her be- oder entladen werden können. Durch die in bestimmten Maßen nach beiden Seiten mögliche Schwenkbarkeit des Teleskophubarms von PANORAMIC-Teleskopmaschinen mit semistarren Rahmen sowie durch die Rundumschwenkbarkeit des Oberwagens der ROTOs können die Teleskophubarme mit ihren Lastaufnahmemitteln exakt an oder über der aufzunehmenden Last positioniert werden.
Der permanente Allradantrieb der Merlo-Teleskopmaschinen ermöglicht auf jeder Fahrbahn bzw. jedem Untergrund die Entwicklung maximaler Zug- oder Schubkräfte und damit auch maximaler Steigfähigkeitswerte. Zudem erlaubt es der von Merlo grundsätzlich verwendete hydrostatische Fahrantrieb es dem Maschinenfahrer, mit Hilfe eines Pedales die Fahrgeschwindigkeit der Teleskopmaschine zwischen Stillstand und jeweils bauartbedingt möglichem Maximalwert stufenlos an die jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen anzupassen. Dazu stehen mit dem Arbeits- und dem Transportgang zwei mechanisch schaltbare Geschwindigkeitsbereiche zur Verfügung. Serienmäßig beträgt ihre maximale Transportgeschwindigkeit rund 20 km/h, mit einem Sondergetriebe können aber auch bis 40 km/h erreicht werden. Die Allradlenkung der Merlo-Teleskopmaschinen kann mit einem Fingerhebel zwischen spurstabiler Vorderachslenkung, einer Rundlenkung für kleinste Wendekreisdurchmesser und einer so genannten "Krabbenlenkung" für gleichzeitig erfolgende Längs- und Querfahrten der Maschine variiert werden.
Merlo-Teleskopmaschinen lassen sich mit Hilfe ihrer am Kopf der Teleskophubarme befestigten serienmäßigen Schnellwechseleinrichtungen innerhalb weniger Minuten mit unterschiedlichen Arbeitsausrüstungen versehen. In der Regel kann dieser Prozess vom Maschinenfahrer aus der Kabine gesteuert werden, wenn zwischen Maschine und Ausrüstung keine besonderen Hydraulikverbindungen manuell hergestellt werden müssen. Alle Teleskopmaschinenausrüstungen werden innerhalb der eigenen Firmengruppe entwickelt und produziert. Damit ist Merlo in der Lage, konkrete spezielle Betreiberwünsche vergleichsweise kurzfristig zu erfüllen! Das mittlerweile vorliegende vielfältige Ausrüstungsangebot ermöglicht es dem Betreiber, jede seiner Merlo-Teleskopmaschinen allein durch einen Ausrüstungswechsel in eine andere spezielle Hochleistungsmaschine zu verwandeln. Eine wesentliche Voraussetzung für eine dauerhafte wirtschaftliche Maschinen-ausnutzung.
Auch das ist für Merlo-Teleskopmaschinen kennzeichnend: Sie sind als vergleichsweise kompakte, aber zugleich auch sehr instandhaltungsfreundliche Systeme konzipiert: Es sind nur wenige sehr leicht zugängliche Pflege- und Wartungsstellen laufend zu behandeln. Das gesamte Triebwerkssystem kann bequem aus dem Stand neben der Maschine kontrolliert und gewartet werden.
Clewing schloss seine Darlegungen mit der Bemerkung: Wenn wir hier vor allem über die Relationen zwischen Radladern und Teleskopmaschinen sprachen, so muss man aber auch erwähnen, dass sich die Teleskopmaschinen auch sowohl im Sektor der Hubarbeitsbühnen als auch auf dem Gebiet der kleineren bis mittleren Fahrzeugkrane bereits bemerkenswerte Positionen „erobert“ haben!

geschrieben von Prof. Kotte am 13.11.2010 um 10:46 Uhr.


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